Nach einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer zeigte uns der Trainer anhand eines Videos vom Stilfserjoch zig Motorräder, die in der Kurve im Schritt-Tempo umgekippt waren, warum die Kenntnis vom langsamem Fahren so wichtig ist.
Dann ging es raus auf die Verkehrsübungsanlage. Nach einer kurzen Aufwärmübung und einer Theorie-Anweisung fuhren wir um Hütchen, machten möglichst enge Kreisbögen, stoppten ohne die Füße von den Fußrasten zu nehmen – natürlich alles bei niedrigster Geschwindigkeit. Obwohl es immer noch kühl war, trieb es dem einen oder anderen den Schweiß auf der Stirn.
Danach stand das Wendemanöver auf einer engen Fahrbahn auf dem Plan. Hier kam es auf die richtige Koordination zwischen Gas, Hand und dem Fuß an, der auf dem Boden bleibt. Bei diesem Manöver kam ein Mopped zum kippen, zum Glück nur auf die Sturzbügel.
Einer der Trainer demonstrierte uns mit einem eingeschalteten und abgeschaltetem ABS die Unterschiede im Bremsweg zwischen nur Vorderrad-Bremsung, Hinterrad-Bremsung und gemischter Bremsung. Bei Tempo 50 ging es dann für uns Teilnehmer los. Voll in die Eisen steigen um einen möglichst kurzen Bremsweg zu erreichen. Dasselbe nochmal mit höheren Geschwindigkeiten und Ausweichen. Jedes Bremsmanöver wurde von unseren Trainern kritisch verfolgt und es gab Manöverkritik, wenn etwas verbessert werden konnte.
Danach war das richtige Kurvenfahren angesagt. Mitten in die Kurve wurde ein als Hindernis ein Brett gelegt, über das man darüberfahren sollte. Das war beim ersten Mal noch ziemlich ungewohnt, aber bei der zweiten Runde war dann klar, dass das Brett das Mopped höchstens etwas zum Ruckeln brachte.
Zum Schluss gab es dann noch einen Wettbewerb im Langsam-Fahren.
Wir waren uns alle einig, dass dieser Trainingstag unser fahrerisches Können verbessert hat und nahmen uns vor, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Bericht: Gernot Riebold
Bilder: Norbert Cruno, Gernot Riebold






















