Der Vorstand und der Ausschuss organisierten mit dem Motorcross Areal des 1. RMC einen idealen Standort, mit ausreichender Fläche für die Camper unter den Harley Fahrern, ruhig und zentral gelegen, mit einem bereits errichten großen Festzelt und der Betreiber der Gastronomie des Clubhauses des 1. RMC erklärte sich freundlicherweise auch bereit die gesamte Bewirtung zu übernehmen, sodass auch die RULAMANEN mitfeiern konnten. Die „Hotelschnarcher und Daunenfraktion“ unter den Harley Fahrern fanden in unmittelbarer Nähe eine Vielzahl von unterschiedlichen Hotels für den notwendigen, erholsamen ultrakurzen Schlaf.
Für den musikalischen Part konnten die Bands Crime Stop und die allseits bekannte Band Bloody Fingers verpflichtet werden und als auch Petrus nach den gescheiterten Versuchen der letzten Jahre ein Einsehen mit dem Wetter, wenn auch sicherlich mit den Temperaturen über 30 Grad plus etwas zu gut gemeint, hatte, stand nach der Versendung der Einladungen an alle bekannten und befreundeten Chapter der näheren und weiteren Umgebung den Feierlichkeiten nichts mehr im Wege.
Die ersten Gäste konnten zu einem Begrüßungsumtrunk bereits im Laufe des Freitagnachmittag begrüßt werden, wobei sicherlich auch unter den „widrigen Witterungsumständen“ die Ergänzung der erlittenen Flüssigkeitsverlusten im Wege der Anfahrt etwas heftig und unkontrolliert zugeführt wurden, da vereinzelte Teilnehmer am frühen Samstagvormittag nur sehr zögerlich in Benzingespräche verwickelt werden konnten.
Von den gesamten RULAMAN Roadcaptains waren verschiedene Touren mit unterschiedlichen Fahrtdauer ausgearbeitet worden, die von einer hohen Anzahl der Gäste frequentiert und mit hohem Lob für die Roadcaptains bedacht wurden.
Nach den jeweiligen Ausfahrten standen heimische Spezialitäten in der Küche des Festzeltes bereit, um dann im Anschluss mit musikalischer Untermalung der vorbenannten Bands, welche die in sie gesetzten Erwartungen in vollem Umfang erfüllten, die Ereignisse des Tages bzw. des kommenden und den anstehenden weiteren Events mit Gleichgesinnten durchzusprechen.
Von Chief Heinz und Vice Wolf konnten am Samstagabend offiziell die Abordnungen nachstehender Chapter begrüßt werden:
Schwaben Chapter, Rhein Neckar Chapter, Dresden Chapter, Neckar-Fils Chapter, Wiesbaden-Nassau Chapter, Welfen Chapter, Airfield Chapter, Allgäu Chapter, Motorradfreunde Wannweiler, sowie je ein Vertreter des Wilhelm Tell Chapter, 5th Season Chapter und vom Bridgewater Chapter und letztlich nachdem diese ihren Dienst aus Anlass des Geschäftsjubiläums bei HD Ulm beendet hatten, auch das Einstein Chapter.
Die einzelnen Chapter hatten aus Anlass des RULAMAN Jubiläums eine Vielzahl von ausgesuchten Gastgeschenken anbei, wobei eins jedoch der besonderen Erwähnung bedarf, die Übergabe einer wunderbar gearbeiteten Mammut Statue an Chief Heinz.
Chief Heinz übergab als Dank von RULAMAN an die einzelnen Chapter jeweils ein RULAMAN Leder mit dem Jubiläumsaufdruck.
Eine besondere Überraschung hatten sich noch zwei Mitglieder vom Sunhill Chapter Swiss für den Verfasser ausgedacht, als plötzlich und ohne Vorankündigung der amtierende Director Peter nebst Gattin und der ehemalige Director Remo nebst Gattin Liliane, zu denen eine besondere, lange und enge Freundschaft besteht, auf dem Festgelände vorfuhren um ein paar Stunden mit RULAMAN zu feiern, bevor sie wieder die Heimfahrt in die Schweiz antraten.
Eine Vertreterin der örtlichen Presse nahm sich am Samstag ausgiebig Zeit um verschiedene Bilder mit einem Textbericht über die zwanzigjährige RULAMAN Jubiläumsveranstaltung für die nächste Ausgabe vorzubereiten.
Chef Heinz konnte dann auch am Samstag noch das Chapter mit den meisten Teilnehmern auszeichnen; dass „große Vesperpaket“ ging an das Einstein Chapter, wobei sich Director Kaarle dann auf seine Weise unter Hilfe der Bloody Fingers, mit dem Einstein Chapter Song bedankte.
Chief Heinz kündigte dann, vielleicht etwas spontan an, dass das RULAMAN Chapter, in Kürze auch ein Lied präsentieren würde, wobei der Vorschlag des Verfassers das Lied …Kölsche Jonge bützen jott, wie die Stars in Hollywood ……, nach einer textlichen Überarbeitung in Richtung RULAMAN, vom Chief Heinz, wenn sicherlich auch schweren Herzens, verworfen wurde!? Wir werden sehen!
Abschließend ist festzuhalten, dass die Veranstaltung von allen Teilnehmern als gelungen angesehen wurde und dass man von RULAMAN so mit der notwendigen Gelassenheit dem Fünfundzwanzigstem Jubiläum von RULAMAN mit freudiger Erwartung gegenübertreten kann.
Wie eng Freud und Leid beieinanderstehen, mussten wir RULAMANEN leider vom Chief Heinz am späten Pfingstmontag Nachmittag zu Kenntnis nehmen, als dieser uns von dem schweren Unfall, ca. 800 m von unserem Festplatz entfernt, unseres Secretary Roland, berichten musste.
Zu den bereits ausgesprochen Genesungswünschen dürfen wir uns mit einen „Glück Auf“ in vollem Umfang anschließen.
Bericht: Jürgen Mies